UNTER DIR DIE STADT

Kinostart: 31.03.2011

UNTER DIR DIE STADT

Ein Film von Christoph Hochhäusler

»Das ist ein Film, der weh tut; ein außerordentlicher, beeindruckender Film, wunderbar inszeniert.« Cahiers du Cinéma

Die flüchtige Begegnung eines Mannes und einer Frau, ein Augenblick schwirrender Intensität, gerade lang genug, um sich zu erinnern. Tage später führt sie der Zufall wieder zusammen, Roland Cordes, den Manager einer Großbank, und Svenja, die Frau eines seiner Angestellten...

Zum Film

Die flüchtige Begegnung eines Mannes und einer Frau auf einer Vernissage, ein Augenblick schwirrender Intensität, gerade lang genug, um sich zu erinnern. Tage später führt sie der Zufall wieder zusammen, Roland Cordes, den Manager einer Großbank, und Svenja, die Frau eines seiner Angestellten. Svenja geht auf das Spiel der unerklärlichen Faszination zwischen ihnen ein, aber lässt es nicht zur Affäre kommen.

Gewohnt, die Welt nach seinem Willen zu formen, schafft sich Cordes freie Bahn und befördert Svenjas Mann auf einen hoch dotierten Risikoposten in Indonesien. Ahnungslos beginnt Svenja, ihren Widerstand gegen die Hartnäckigkeit ihres undurchdringlichen Verehrers aufzugeben...

UNTER DIR DIE STADT ist der dritte Spielfilm von Christoph Hochhäusler nach MILCHWALD und dem ebenfalls in Cannes uraufgeführten FALSCHER BEKENNER.

UNTER DIR DIE STADT

Nicolette Krebitz, Robert Hunger-Bühler, Mark Waschke

Pressestimmen

"Als sei dieser Film dazu da, uns zu irritieren und unablässig an etwas zu erinnern, das heute passiert... Das ist ein Film, der weh tut; ein außerordentlicher, beeindruckender Film, wunderbar inszeniert. Man hat das Gefühl, eine Symphonie der Großstadt zu erleben, in der die Figuren sich verlieren." Cahiers du Cinéma

"Die Spannung ist mit Händen zu greifen: die Spannung einer maßlos reichen Welt am Rand der Katastrophe." Télérama

"Die Stadt ist in diesem wunderschönen Film niemals nur Kulisse. Sie ist Ausdruck der modernen Welt, aber auch und vor allem Seelenlandschaft, die die psychologische Disposition der Figuren spiegelt. Der Mensch ist Teil der Stadt und diese ist Teil von ihm … Das Filmende ist eines der rätselhaftesten und schönsten, das es im Kino seit langem gegeben hat." Filmreporter.de

"Es wird schnell klar, dass Hochhäusler die biblische Erzählung vom König David aufgreift, der Batseba für sich erorbert, indem er ihren Mann in den Krieg schickt. Aber die Stärke des Films liegt nicht nur in der Beschreibung einer leidenschaftlichen Liebesaffäre. Christoph Hochhäusler setzt ein komplexes Szenario der Bezüge zwischen Macht und Wirklichkeit in Szene. Es ist vor allem die Inszenierung und die kühle Präzision in der Erzählung von Situationen und Räumen, die einen in diesem Film an die späten Werke von Hitchcock denken lässt." Le Monde

"Es ist lange her, dass eine Stadt auf diese Weise gefilmt worden ist. Christoph Hochhäusler hat aus Frankfurt eine Stadt der Bilder gemacht, das Spiel mit ihrer Architektur setzt seine Figuren unter Spannung." Positif

"Die Krise hat in Christoph Hochhäuslers Liebesdrama lediglich einen unterschwelligen Einfluss, der dank seiner Subtilität aber eine umso stärkere atmosphärische Wirkung entfaltet. „Unter dir die Stadt” vermengt Bankenkrise und Liebesdrama zu einem grandiosen atmosphärischen Meisterwerk." Filmstarts.de

"Regisseur Christoph Hochhäusler und Kameramann Bernhard Keller übersetzen die Gefühlswelt der Protagonisten in gleichsam klar durchdachte wie unergründliche Bilder. Und mit kühler Brillanz sezieren sie die Abgründe der Leidenschaften, die ebenso tief sind wie die Hochhausschluchten der Stadt." Schnitt Filmmagazin

"Mit dem Setup der Chefetage, über der Stadt, ist Hochhäusler nicht weit von dem der klassischen Tragödie entfernt. Mit dem wichtigen Unterschied jedoch, dass bei Hochhäusler der Fall von den Figuren selbst heraufbeschworen wird. Im Widerstreit zwischen klassischer Form und rebellischer Exzessnatur ist “Unter Dir die Stadt” im besten Sinne zeitgenössisches Kino." Critic.de

Regiestatement

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